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Die Geburtsstunde von Kristall2000 liegt am Anfang der Achtziger Jahre im letzten Jahrhundert. Meine EDV-Kenntnisse aus dem Hauptstudium „Anwendung der EDV in der Architektur“, der beliebte Heimcomputer C64 und die zu dieser Zeit „gelben Seiten“ zur Kristallographie im Lapis waren hierbei wohl die Geburtshelfer. Mein Interesse an der Kristallographie war geweckt. Ein Programm sollte mir bei der Suche nach Antworten auf Fragen zur Kristallmorphologie helfen.

Programm Kristall03.86

Das erste Ergebnis - geschrieben in Basic - war im März 1986 einsatzbereit. Mit diesem Programm war es nun möglich, alle Kristallformen in den verschiedenen Kristallklassen zu Einzelkristallen zu kombinieren und graphisch darzustellen.

Programm Kristall12.87

Leider beeinträchtigten die erheblichen Rechenzeiten insbesondere bei flächenreichen Kombinationen die Freude beim Arbeiten. Eine verbessertes, kompiliertes Overlay-Paket stand ab Dezember 1987 zur Verfügung. Damit konnten die Rechenzeiten zum Teil halbiert werden. Die hierzu entwickelten schnelleren Algorithmen haben natürlich auch die Rechenzeiten der späteren Versionen von Kristall verkürzt.

Commodore C64

mit 64K Arbeitsspeicher

Textfeld: In den Neunziger Jahren gab der Einzug der PCs in den privaten Bereich einen weiteren Impuls für das Programm Kristall. Es war nun denkbar, auch gesetzmäßige Verwachsungen mit Kristall darzustellen.

Programm Kristall97

Im Sommer 1997 war es soweit. Als DOS-Version mit einer im Textmodus und Grafikmodus betriebenen Programmoberfläche lag ein neues Programm vor. Nun war es recht einfach, mit dem Programm kombinierte Einzelkristalle weiter zu Zwillingen aufzustellen.

Programm Kristall98

Mehrere Anwender von Kristall97 wünschten sich Erweiterungen des Programms oder Ergänzungen zu einzelnen Programmbefehlen. Zusammengeführt wurden diese Wünsche in der neuen Version Kristall98 implementiert und 1998 freigegeben.

Vier Ausdrucke von Monitorbildern mit der Programmoberfläche auf dem Commodore C64

Programm Kristall2000

Mit der neuen Oberfläche war Kristall als so genanntes Windows-Programm anwenderfreundlich und dazu auch die Ausgabe weitgehend geräteunabhängig programmiert. Das Programm Kristall wird seit dem Herbst 2000 unter dem Namen Kristall2000 geführt und weitere Entwicklungen als Versionen benannt.

Version V_03_01_02

Schon im Frühjahr 2001 war eine verbesserte und erweitere Version verfügbar. Einzelkristalle konnten nun schraffiert, koloriert und Text in die Bilder eingefügt werden.

weitere Versionen

In Stichworten weitere Entwicklungsschritte: Stereogramm, Protokoll, Formenlisten, Hilfedatei, Etiketten, Hintergrundbilder, Messgrößen, Stereobilder, Anaglyphen, Zwillinge kolorieren und schraffieren sowie abwickeln, Bildfolgen für animierte Gif-Grafik; 3D-DXF; reales und reziprokes Kristallgitter; Röntgenbeugungsbilder, rendern mit OpenGL, PS, PDF.

Version V_11_03_10

Ab dieser Version ist das Speicherformat verändert. Die mit dieser Version oder späteren Versionen gespeicherten Beispiele können mit älteren Versionen von Kristall2000 nicht mehr geöffnet werden.

Version V_01_12_15

Ab dieser Version ist das Speicherformat verändert. Die mit dieser Version oder späteren Versionen gespeicherten Beispiele können mit älteren Versionen von Kristall2000 nicht mehr geöffnet werden.

Programmoberfläche im Textmodus

Programmoberfläche im Grafikmodus

Textfeld: Das Programm Kristall hatte sich zu einem eigenständigen Projekt entwickelt. Die Anwenderfreundlichkeit der Programmoberflächen für die PCs in dieser Zeit forderte zu einer Weiterentwicklung von Kristall auf.
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